Neuer Weltrekord - und die Idee kam vom original Kärntner Feuerwehrausstatter

Feuerwehren aus 3 Ländern wagten am 16. September gemeinsam einen Weltrekordversuch im Wasserfördern. 24 Tragkraftspritzen der Type Tornado TS 15/10, 650 B- Schläuche, 55 Feuerwehren.

Das sind die beeindruckenden Zahlen die hinter dem Weltrekordversuch in Kärnten standen. Am 16. September 2007 wurde vom Pirkdorfer See in 510 m Seehöhe eine Wasserversorgung aufgebaut die über 13 Kilometer auf die Petzen führte. Bis auf den Berg mussten dabei 1300 Höhenmeter überwunden werden. Die 24 Tragkraftspritzen pumpten mit Leichtigkeit das Wasser über diese enorme Distanz . Dieser Rekord ist im Guinness Buch der Rekorde wieder zu finden. ( Der bisherige Rekord liegt bei 1136 m Höhenunterschied und einer Gesamtlänge von 6.555 Meter aufgestellt beim letzten Rekordversuch der Tiroler Feuerwehr Oberperfuss am 2 Juni 2007 )

Unter dem Motto "Gemeinsam im Einsatz " haben bei dem Weltrekordversuch nicht nur österreichische Feuerwehren mitgemachen, 10 Teams kamen aus dem nahen Slowenien und 5 aus dem Kanaltal in Norditalien.

In Kärnten wird damit die Tradition der Grenzen überschreitenden Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum hochgehalten. Gleichzeitig ist es eine Übung für Großeinsätze auf internationaler Ebene, außerdem werden neue Kameradschaften zwischen den Feuerwehren geknüpft.

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